Evelin Degen (Flöte) und Matthias Geuting (Orgel)

Datum/Zeit
Date(s) - 9. April 2022
17:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Kulturkirche St. Thomas Morus

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Evelin Degen

 

Evelin Degen (* 1966 in Hilden) studierte an der Folkwang Hochschule in Essen Flöte bei André Sebald und Matthias Rütters. Sie ist seit 1997 Dozentin für Flöte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und unterrichtete außerdem von 1999 bis 2005 an der Universität Essen.

 

Als Mitglied des Türmchen Ensemble (seit 1998) nahm sie mehrfach an den Wittener Tagen für neue Kammermusik und anderen Festivals für zeitgenössische Musik teil und wirkte an Rundfunk- und CD-Aufnahmen von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Caspar Johannes Walter, Carola Bauckholt, Annette Schlünz, Cecilia Villanueva, Karin Haussmann, Manos Tsangaris, Thomas Stiegler und Eric Oña mit.

 

Mit dem Ensemble Tra i Tempi, dem sie sie 1999 angehört, führte sie Werke von Morton Feldman und Salvatore Sciarrinos auf. Außerdem wirkte sie hier an musiktheatralischen Projekten wie Pierrot lunaire (Gedichte von Albert Giraud, Musik von Arnold Schönberg, 2003), scelsi nacht (2005), der Reihe Erlebnis Neue Musik (2005) und Becket Musik (mit Uraufführungen von Vladimir Mendelssohns Godot-Fragmenten und Michael Veltmans sunev, 2006) mit.

 

Ebenfalls seit 1999 arbeitet Degen mit dem Bassisten Peter Böving zusammen, mit dem sie eine Reihe musikalisch-literarischer Alben nach Texten u.a. von Erich Kästner (Gute Musik macht einsam, 2001) und Ernst Jandl (Jandls Ernst, 2000 und Funk den Ernst, 2001) veröffentlichte. Seit 2002 ist sie außerdem Mitglied des Ensembles e-mex für Neue Musik, das sich insbesondere der Aufführung und Aufnahme der Werke von Komponisten wie Sven-Ingo Koch, Gordon Kampe, Elena Mendoza-López, Valerio Sannicandro, Vassos Nicolaou, Yasuko Yamaguchi, Christoph Maria Wagner und Jörg Birkenkötter widmet.

 

Matthias Geuting

 

studierte Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen (Orgel bei Gerd Zacher) und Musikwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (Promotion mit einer Arbeit über die Konzerte und Sonaten von Johann Sebastian Bach). Er unterrichtet an der Folkwang Universität der Künste in Essen, an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen, veröffentlichte Texte zur Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und gab zusammen mit Hermann J. Busch das Lexikon der Orgel (Laaber 2007) heraus. Als Organist und Improvisator arbeitet er mit der Schauspielerin Maria Neumann (Theater an der Ruhr, Mülheim), der Tänzerin und Choreographin Henrietta Horn (Essen), dem Tänzer und Choreographen Felix Bürkle (Düsseldorf) sowie mit dem auf zeitgenössische Musik spezialisierten E-MEX-Ensemble zusammen. Einen Interessenschwerpunkt belegen zahlreiche – zum Teil durch Aufnahmen von WDR und DLF dokumentierte – Uraufführungen moderner Orgelwerke.

Improvisation als unerschöpfliche Quelle der Spiritualität. Aus einer Intuition entsteht sie im Geiste des Augenblicks, geht vorüber und hinterlässt doch Bleibendes, lädt ein zu einer Reise ins Innere und offenbart Persönliches – eine persönliche Auszeit in der Woche für die eigene Seele.

Eintritt: 10 €

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen und den Musikfonds e.V.

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