Spätes Tagebuch. Aus den Erinnerungen von Max Mannheimer gelesen von Michael Stacheder

Datum/Zeit
Date(s) - 27. Januar 2022
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Ev. Pankratiusgemeinde Gießen

Kategorien


Grußworte: Stadträtin Astrid Eibelshäuser

Einführung: Waltraud Burger, vhs Gießen

Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von Deutschen entfesselten
Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen
Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch
ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hat.
Erst, als er (irrtümlich) seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, für die Nachgeborenen das
Erlittene festzuhalten. Max Mannheimer war bis zu seinem Tode im September 2016 unermüdlich
tätig in Vorträgen, vor allem in Schulen und bei Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sein
Spätes Tagebuch ist ein eindrucksvolles menschliches Dokument, 1983 erstmals erschienen. Der
Schauspieler Michael Stacheder aus Bad Aibling hat es sich zur Aufgabe gemacht, Max
Mannheimers Stimme weiterhin Gehör zu verschaffen und das Erinnern an den Holocaust wach zu
halten.
Anmeldung erforderlich unter: Volkshochschule Gießen, Tel. 0641 306-1472 oder per Mail unter
vhs@giessen.de, oder auf unserer Website www.vhs-giessen.de
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet unter 2G+ Bedingungen statt: Geimpft, genesen
und getestet (Schnelltest im Testcenter) oder 3. Impfung („Booster“, ohne zusätzlichem Test).

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